96% der Mandanten sind mit unabhängigen Vermögensverwaltern und deren Beratungen zufrieden. Dabei spielt die zu beratenden Assetklasse, ob Immobilien, Aktien, geschlossene Fonds, offene Fonds Investments, Spezial Investments  oder Finanzierungen keine Rolle.  Das geht aus einer Befragung  des Forschungsinstituts ConM hervor. Die Studie wurde von der DAB BNP Paribas in Auftrag gegeben.

Von den 1.115 befragten Anlegern gaben  91 % als Hauptkriterium einen festen Ansprechpartner  an, die gute Erreichbarkeit (89%), die Fachkompetenz (88%) sowie eine vertrauensvolle, partnerschaftliche Zusammenarbeit (85%).

„Der Marktanteil unabhängiger Vermögensverwalter in Deutschland ist noch vergleichsweise gering. Unsere Zufriedenheitsbefragung zeigt, dass die unabhängigen Finanzprofis noch viel mehr Zuspruch seitens deutscher Anleger verdient hätten“, sagt Robert Fuchsgruber, Chief Business Officer DAB BNP Paribas.

Robert Fuchsgruber führt weiter aus: „Unabhängige Vermögensverwalter bieten, was vielen klassischen Banken mit ihrem wechselnden Personal häufig nicht gelingt: eine Betreuung durch feste Ansprechpartner über viele Jahre hinweg und eine stabile vertrauensvolle Zusammenarbeit.“ Dabei vergißt er, daß eine Vermögensplanung über viele Jahre mit festen Auszahlungsterminen, gestreut über die unterschiedlichen Risikoklassen, eine sehr anspruchsvolle Aufgabe ist. Diese wird von Banken nicht mehr oder zumindest nicht mehr in vollem Umfang angeboten.  Das ist auch Systembedingt: Banken bieten in der Regel immer nur ihre eigenen Investments, und Investments aus Kooperationen an und können daher in den meisten Fällen gar nicht unabhängig sein.

„Rund 56% nehmen bereits seit über zehn Jahren die Dienstleistungen desselben Vermögensverwalters in Anspruch. Hauptgründe für die Zusammenarbeit sind Empfehlungen (45%), die angebotene individuelle, persönliche Beratung (45%) sowie die Unabhängigkeit der Beratung (41%)“, schreibt Sebastian Kramer/Citywire.

55% der Mandanten gaben an, daß sie als Kommunikationsmittel E-Mails bevorzugten und 42% das Telefon. Skype spielt kaum eine Rolle. In puntco Digitalizierung könnte sich das ändern: Immerhin gaben 30% an, daß sie sich ein Beratungsgespräch über Skype vorstellen könnten. 56% rufen Informationen über Ihr Vermögensportfolio bereits online ab.

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